Superfoods & Functional Food
Nährstoffdichte Beeren, hochwertiges Pflanzenöl oder angereicherte Lebensmittel: Die moderne Ernährung bietet mit Superfoods und Functional Food viele Möglichkeiten, den Körper gezielt mit wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien und Co. zu versorgen – ganz ohne Stress und mit viel Genuss.
Gut zu wissen: Superfood-Facts
Superfood & Functional Food: Die Unterschiede
Sogenannte Superfoods sind seit Jahren in aller Munde. Aber wann wird ein Lebensmittel eigentlich dazu? Den „Titel“ bekommen Lebensmittel, die von Mutter Natur mit einer besonders hohen Dichte und/oder Vielfalt an Inhaltsstoffen wie Mineralstoffen, Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen (z.B. Antioxidantien, Flavonoide, Polyphenole) usw. ausgestattet wurden. Sie sind ideal für Menschen, die gern mit puren Zutaten ganz individuell ihren Speiseplan bereichern möchten.
Bei Functional Foods (Deutsch: funktionelle Lebensmittel) sind dagegen gezielt mit Mikronährstoffen veredelte Produkte gemeint. Oft sind es Lebensmittel des täglichen Bedarfs, etwa Kaffee, Kakao, Riegel oder Müslimischungen. Functional Foods sind perfekt für alle, die es unkompliziert lieben und Gewohntes mit einer Extraportion Gesundheit verbinden möchten.
Unsere Top 7 der Superfoods: Liste & wertvolle Inhaltsstoffe
Sie sind auf der Suche nach alltagstauglichen Superfoods, die sich leicht in die tägliche Ernährung integrieren lassen? Hier kommen unsere Favoriten unter den Nährstoffbomben:
- Schwarzkümmelöl
Ein traditionelles Elixier aus dem Orient, das reich an der mehrfach ungesättigten Linolsäure sowie ätherischen Ölen (wie Thymochinon) ist. Die enthaltene Linolsäure trägt bei einer täglichen Aufnahme von 10 g zur Erhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. - Ballaststoffpulver
Häufig aus Inulin, Akazienfaser oder Flohsamenschalen. Ballaststoffe sind unverdauliche Pflanzenteile, die als „Futter“ für die nützlichen Bakterien des Darmmikrobioms dienen. Eine ballaststoffreiche Ernährung unterstützt nachweislich eine normale Verdauungsfunktion und sorgt für ein nachhaltiges Sättigungsgefühl. - Hochwertiges Olivenöl extra vergine
Das flüssige Gold des Mittelmeers strotzt nur so vor ungesättigten Fettsäuren (Ölsäure/Oleinsäure) und Polyphenolen (sekundären Pflanzenstoffen). Was viele nicht wissen: Olivenöl ist ein echter Allrounder in der Küche, der sich auch zum sanften Braten und Backen bei bis zu ca. 180 °C eignet. - Chia
Die kleinen Samen der Salvia hispanica sind echte Kraftpakete: Sie sind reich an Alpha-Linolensäure (ALA, eine essenzielle Omega-3-Fettsäure), pflanzlichem Protein und quellfähigen Ballaststoffen, die im Magen ein Vielfaches an Wasser binden können. - Leinsamen
Das heimische Pendant zu Chiasamen: Leinsaat ist der regionale Spitzenreiter beim pflanzlichen Omega-3. Daneben enthalten die Samen nützliche Schleimstoffe. Besonders gut sind die Inhaltsstoffe verfügbar, wenn man die Samen frisch schrotet. - Goji-Beeren
In der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) werden die kleinen Früchte des Bocksdornstrauches schon lange geschätzt – und aufgrund ihres Nährstoffreichtums auch bei uns immer beliebter: Goji zeichnen sich durch viele sekundäre Pflanzenstoffen (vor allem Carotinoide wie Zeaxanthin) sowie Vitamin C und Spurenelemente aus. - Dunkle Beeren
Ob heimisch oder exotisch: Beeren haben es in sich! Vor allem dunkelblaue und violette Sorten (z.B. Heidelbeeren, Aronia und Acai) verdanken ihre Färbung den Anthocyanen – kraftvollen sekundären Pflanzenstoffen. Zudem sind Beeren eine hervorragende Quelle für Vitamin C.
Superfoods in Rezepten
Das Tolle an Superfoods: Sie lassen sich vielseitig einsetzen und so problemlos in den Alltag integrieren – ohne, dass sie gleich den ganzen Speiseplan umkrempeln. Diese kleinen Drehs können auf Dauer einen großen Unterschied machen:
- Guter Start: Streuen Sie jeden Morgen einen Esslöffel geschrotete Leinsamen oder Chiasamen über Müsli oder Porridge. Alternativ können Sie die Samen in Overnight-Oats verarbeiten und über Nacht quellen lassen.
- Superfood-Soßen: Verfeinern Sie Salate mit einem Schuss kaltgepresstem Olivenöl oder mischen Sie ein paar Tropfen würziges Schwarzkümmelöl in cremige Joghurt- oder Hummus-Dips.
- Smoothie-Power: Pürieren Sie eine Handvoll dunkle Beeren zusammen mit etwas Ballaststoffpulver in einen grünen oder fruchtigen Smoothie.
- Topping für Bowls: Nutzen Sie Goji-Beeren als süß-säuerliches Topping für Ihre Quinoa- oder Smoothie-Bowls.
Funktionelle Lebensmittel von SEVENPURA
Wer es noch unkomplizierter mag, kann auf funktionelle Lebensmittel (Functional Foods) zurückgreifen. Sie sind die „Ready-To-Enjoy-Variante“ eines Nährstoff-Boosters und können den Alltag sinnvoll mit wichtigen Nährstoffen ergänzen – ganz ohne Kapseln oder Pulver.
Bei SEVENPURA entwickeln wir Functional Foods mit einem klaren Fokus auf Genuss und verbinden wertvolle Inhaltsstoffe mit Ritualen für alle Sinne:
Für Kaffeeliebhaber haben wir unseren VitalityCoffee entwickelt – eine aromatische Robusta-Mischung mit Vitalpilzen, dem Spurenelement Chrom, Vitamin B3 (Niacin) und Vitamin B5 (Pantothensäure).
Große und kleine Kakao-Fans schlürfen mit einer Tasse unseres VitalityChoc viele wichtige Inhaltsstoffe. Neben Vitalpilzen wurde das Kakaopulver u.a. angereichert mit Eisen, B-Vitaminen, Vitamin D, Zink, Kalium und Beta Carotin.
Studien und Publikationen
Wissenschaftliche Studien
Wissenschaftliche Studien und über 25 Jahre klinische Erfahrung in der Arbeit am Menschen und für den Menschen sind das Fundament unserer Produktentwicklung. So können wir den neuesten Stand der Forschung in unsere Nahrungsergänzung einfließen lassen. Hier finden Sie spannende Studien rund um Superfoods. Die hier aufgeführten Studien beziehen sich auf allgemeine wissenschaftliche Erkenntnisse, nicht direkt auf unsere Nahrungsmittel, und dienen der Information.
Multizentrische, randomisierte Humanstudie zur Wirkung einer mediterranen Ernährung mit nativem Olivenöl extra auf das Herz-Kreislauf-Risiko (PREDIMED) (2018)
Ergebnis: Die Studie schloss 7.447 Erwachsene im Alter von 55 bis 80 Jahren ein, die ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko, zu Studienbeginn aber noch keine Herz-Kreislauf-Erkrankung hatten. Sie wurden einer mediterranen Ernährung mit nativem Olivenöl extra, einer mediterranen Ernährung mit Nüssen oder einer Kontrollgruppe mit Empfehlungen für eine fettreduzierte Ernährung zugeteilt. In der Olivenölgruppe traten bei 96 Teilnehmenden beziehungsweise 3,8 % ein Herzinfarkt, Schlaganfall oder kardiovaskulärer Tod auf, verglichen mit 109 Teilnehmenden beziehungsweise 4,4 % in der Kontrollgruppe. Nach statistischer Anpassung war das Risiko für diesen kombinierten Endpunkt in der Olivenölgruppe um 31 % niedriger. Da neben der Bereitstellung von nativem Olivenöl extra die gesamte mediterrane Ernährungsweise vermittelt wurde, lässt sich der beobachtete Effekt nicht ausschließlich dem Olivenöl zuschreiben. Die Ergebnisse gelten zudem für ältere Menschen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko und nicht automatisch für die Allgemeinbevölkerung.
Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29897866/
Randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Humanstudie zur blutdrucksenkenden Wirkung von Schwarzkümmelöl (2013)
Ergebnis: Die Studie untersuchte 70 gesunde Erwachsene im Alter von 34 bis 63 Jahren mit systolischen Blutdruckwerten zwischen 110 und 140 mmHg und diastolischen Werten zwischen 60 und 90 mmHg. Die Teilnehmenden nahmen acht Wochen lang entweder zweimal täglich 2,5 ml Schwarzkümmelöl – insgesamt 5 ml pro Tag – oder ein Placebo ein. Am Ende der Studie waren sowohl der systolische als auch der diastolische Blutdruck in der Schwarzkümmelölgruppe gegenüber den Ausgangswerten und der Placebogruppe signifikant gesunken. Der Studie zufolge wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Aufgrund der kleinen Stichprobe, der kurzen Studiendauer und der Untersuchung weitgehend gesunder Personen lässt sich daraus jedoch keine gesicherte langfristige Behandlungsempfehlung für Menschen mit Bluthochdruck ableiten.
Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23436437/
Prospektive, randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Humanstudie zur Wirkung von geschroteten Leinsamen auf den Blutdruck (2013)
Ergebnis: Die Studie schloss 110 Menschen mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit ein, von denen etwa 75 % zusätzlich unter Bluthochdruck litten. Die Teilnehmenden verzehrten sechs Monate lang täglich verschiedene Lebensmittel, die entweder insgesamt 30 g geschrotete Leinsamen oder ein Placebo enthielten. Nach sechs Monaten war der systolische Blutdruck in der Leinsamengruppe gegenüber der Placebogruppe um etwa 10 mmHg und der diastolische Blutdruck um etwa 7 mmHg niedriger. Bei Teilnehmenden mit einem systolischen Ausgangswert von mindestens 140 mmHg sank der systolische Blutdruck um 15 mmHg und der diastolische um 7 mmHg. Das Körpergewicht unterschied sich nicht zwischen den Gruppen. Die Ergebnisse sprechen für einen blutdrucksenkenden Effekt von geschroteten Leinsamen, gelten jedoch primär für Menschen mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit und häufig bereits bestehendem Bluthochdruck. Da die Teilnehmenden ihre übliche medizinische Behandlung fortführten, sind Leinsamen hier als ergänzende und nicht als alleinige Behandlung zu verstehen.
Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24126178/
FAQ
Gibt es Superfoods zum Abnehmen?
Der Verzehr von Superfoods lässt keine Kilos schmelzen. Zutaten wie Chia, Leinsamen oder Ballaststoffpulver können aber durch ihr hohes Quellvermögen und den hohen Ballaststoffgehalt die Magenentleerung verzögern und das Sättigungsgefühl verbessern.
Was sind Superfoods für Hunde?
Auch für unsere geliebten Vierbeiner gibt es naturbelassene Nährstoff-Booster: Hochwertiges Lachs- oder Algenöl (für Haut und Fell), gekochter Kürbis (ohne Salz) oder Heidelbeeren sind in moderaten Mengen gute Ergänzungen im Napf. Die individuelle Verträglichkeit des Tieres sollte aber immer beachtet und im Idealfall vorsichtig ausgetestet werden. Besonders wichtig: Verwenden Sie niemals verarbeitete Produkte, die für den Menschen gemacht wurden. Zutaten wie Schokolade/Kakao (z. B. im VitalityChoc), Rosinen, Weintrauben, Xylit oder Zwiebelgewächse sind für Hunde hochgradig giftig.
Ist Kurkuma ein Superfood?
Ja, Kurkuma (Curcuma longa) gilt aufgrund seines aktiven Pflanzenstoffs Curcumin als eines der bekanntesten traditionellen Superfoods. In der ayurvedischen Ernährungslehre wird die gelbe Wurzel seit Jahrtausenden geschätzt. Tipp: Der Gehalt an guten Inhaltsstoffen ist in der frisch geriebenen Knolle höher als in getrockneten Produkten.
Sind High-Protein-Produkte Functional Food?
Ja, Proteinpudding, angereicherte Quarkspeisen oder Proteinriegel zählen im weiteren Sinne zur Kategorie Functional Food. Bei ihnen wird der natürliche Eiweißgehalt gezielt erhöht, um Sportlern oder Menschen mit höherem Bedarf eine bequeme Proteinzufuhr zu ermöglichen. Leider stecken sie oft voller Zucker oder Süßstoffe, sind darum nicht immer eine gesunde Bereicherung für eine ausgewogene Ernährung. Hinzukommt: Ein erhöhter Eiweißbedarf ist für Breitensportler nicht belegt. Eiweißprodukte sollten also nicht arglos im Alltag verzehrt werden.



