Gut zu wissen: Vitamin Facts

Studien und Publikationen

Bachelorarbeit mit strukturierter Literaturübersicht zur Vitamin-D-Versorgung bei Morbus Crohn (2016)

Ergebnis: Die Arbeit wertete Humanstudien und Übersichtsarbeiten zum Zusammenhang zwischen Vitamin D und Morbus Crohn aus. Ein Vitamin-D-Mangel trat bei Menschen mit Morbus Crohn häufig auf und war in mehreren Beobachtungsstudien mit einer höheren Krankheitsaktivität sowie einem erhöhten Risiko für Krankenhausaufenthalte, Operationen und möglicherweise Darmkrebs assoziiert. Kleinere Interventionsstudien lieferten Hinweise, dass eine Vitamin-D-Supplementierung den Vitamin-D-Status verbessert und möglicherweise das Rückfallrisiko verringert oder die Darmbarriere während der Remission stabilisiert. Viele Effekte waren jedoch statistisch nicht signifikant, die Studien teilweise klein und heterogen. Zudem blieb unklar, ob niedrige Vitamin-D-Werte zur Krankheitsaktivität beitragen oder eine Folge der Entzündung und des schwereren Krankheitsverlaufs sind. Die Autorin leitete aus der damaligen Datenlage einen anzustrebenden 25(OH)D-Serumwert von 75 bis 100 nmol/l und eine individuell angepasste Supplementierung ab. 
Link: https://reposit.haw-hamburg.de/bitstream/20.500.12738/8910/1/Benz_geschwaerzt.pdf

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